7.3
Das große Tier
von Veit M. Etzold
9 Buchgesichter
haben dieses Buch bewertet.
haben dieses Buch bewertet.
6
HESIOD, JOHANNES, SATAN und das GROSSE TIER
DAS GROSSE TIER - Eine Geheimorganisation, die tausende von Jahren alt ist. Der erste Widersacher entsteht erst durch die römische Kirche. Ihren Mythos bezieht die Organisation aus der griechischen Mythologie nach HESIOD´s Theogonie, nach der der Titan Kronos seine Kinder verschlingt, die er mit Gaia, der Erde hat. Diese Kinder sind Zeus, Hera, Poseidon, Hades (Saturn) und andere. Nun könnte mich so was ja interessieren, hab ich doch schon als Junge die Geschichten um Uranos, Kronos, Zeus, Prometheus, die Illias und die Odyssee verschlungen.
Gleichermaßen bezieht sich die Organisation auf den gefallenen Engel Luzifer, den Lichtbringer, der vom Erzengel Michael in die Hölle gestoßen wurde und zu Satan wurde.
Nach tausenden Jahren will diese Organisation mit modernsten Mitteln die absolute Kontrolle über die Menschen erringen, indem sie über einen Supercomputer alle elektronischen Informationen sammelt und diese entsprechend filtert. So will sie das einzige globale Imperium werden, dass die Welt regiert. Eine Fortsetzung der Offenbarung des Johannes - der Apokalypse. Doch auch dieses Grosse TIER kommt nicht ohne Mord und Totschlag aus. Nur die Kirche Roms bietet adäquaten Widerstand UND das Landeskriminalamt Berlin, vertreten durch die Hauptkommissarin Sarah Jakobs gemeinsam mit einem englischen Professor und einem Kunststudenten. Durch Dante Allighieri´s "Göttliche Kommödie" kommen sie in ihren Ermittlungen Schritt für Schritt weiter.
Natürlich erreichen sie im letzten Moment ihr Ziel und stoßen das TIER weit zurück. Wird es sich erholen?
Vielleicht steht das mal in einem Folgeroman, den zumindest ich nicht unbedingt lesen muss. Diverse Verschwörungstheorien lassen verschiede Autoren immer konfusere Geschichten erfinden. Okay, schon einer meiner Lieblingsautoren, Peter Berling, gebraucht den Begriff des Großen Tieres im Roman "Die Kinder des Grals". Doch meint der die katholische Kirche.
Nichts desto trotz, der Thriller ist spannend und lässt einen manchmal kaum zum durchatmen kommen. Die Beschreibung der totalen Kontrolle über jegliche Computer, seien es private oder riesige Netzwerke und sämtliche Handys (Selbst Prepaid bietet keinen Schutz), gibt einem zu denken. Die Beschreibungen von wirtschaftlichen teilweise kriminellen Aktivitäten, insbesondere von Transaktionen mit Geld, Aktien über Investmentfonds oder durch sogenannte Hedgefonds versteht wohl nur der Leser, der sich von Berufs wegen ein wenig damit auskennt. Die Ausführungen dazu waren gelegentlich ermüdend. Andererseits reicht wikipedia um den Zweck dieser Hedgefonds zu verstehen, es scheint auch, dass der Autor sich vor allem da bedient hat. Dies gilt vermutlich gleichermaßen auch für HESIOD, den "ersten" griechischen" Dichter um 700 v. Chr.
Die Spannung des Buches ergibt sich aus dem Umstand, dass der Autor es schafft, den Leser immer nur stückweise erkennen zu lassen, was sich gerade abspielt. Man muss einfach weiterlesen, weil man in jedem zweiten Kapitel immer noch kein Stück weiter kommt. Auch ist nicht von Beginn an klar, wer nun welche Rolle verkörpert.
Es ist wahrhaft eine apokalyptische Vorstellung, die absolute Kontrolle über die Menschheit zu erhalten und so unmöglich kommt mir das nicht vor. Dass dies allerdings schon seit tausenden Jahren vorherbestimmt sei, nun ja.
Kein Zeitverlust: Das Lesen dieses Thrillers. Aber es wäre auch kein Verlust gewesen, es nicht zu lesen.
Der Tipp von Buchgesicht Parden war trotzdem in Ordnung. Ich danke dir, dass du das Taschenbuch als Wanderbuch eingestellt hast.
Gleichermaßen bezieht sich die Organisation auf den gefallenen Engel Luzifer, den Lichtbringer, der vom Erzengel Michael in die Hölle gestoßen wurde und zu Satan wurde.
Nach tausenden Jahren will diese Organisation mit modernsten Mitteln die absolute Kontrolle über die Menschen erringen, indem sie über einen Supercomputer alle elektronischen Informationen sammelt und diese entsprechend filtert. So will sie das einzige globale Imperium werden, dass die Welt regiert. Eine Fortsetzung der Offenbarung des Johannes - der Apokalypse. Doch auch dieses Grosse TIER kommt nicht ohne Mord und Totschlag aus. Nur die Kirche Roms bietet adäquaten Widerstand UND das Landeskriminalamt Berlin, vertreten durch die Hauptkommissarin Sarah Jakobs gemeinsam mit einem englischen Professor und einem Kunststudenten. Durch Dante Allighieri´s "Göttliche Kommödie" kommen sie in ihren Ermittlungen Schritt für Schritt weiter.
Natürlich erreichen sie im letzten Moment ihr Ziel und stoßen das TIER weit zurück. Wird es sich erholen?
Vielleicht steht das mal in einem Folgeroman, den zumindest ich nicht unbedingt lesen muss. Diverse Verschwörungstheorien lassen verschiede Autoren immer konfusere Geschichten erfinden. Okay, schon einer meiner Lieblingsautoren, Peter Berling, gebraucht den Begriff des Großen Tieres im Roman "Die Kinder des Grals". Doch meint der die katholische Kirche.
Nichts desto trotz, der Thriller ist spannend und lässt einen manchmal kaum zum durchatmen kommen. Die Beschreibung der totalen Kontrolle über jegliche Computer, seien es private oder riesige Netzwerke und sämtliche Handys (Selbst Prepaid bietet keinen Schutz), gibt einem zu denken. Die Beschreibungen von wirtschaftlichen teilweise kriminellen Aktivitäten, insbesondere von Transaktionen mit Geld, Aktien über Investmentfonds oder durch sogenannte Hedgefonds versteht wohl nur der Leser, der sich von Berufs wegen ein wenig damit auskennt. Die Ausführungen dazu waren gelegentlich ermüdend. Andererseits reicht wikipedia um den Zweck dieser Hedgefonds zu verstehen, es scheint auch, dass der Autor sich vor allem da bedient hat. Dies gilt vermutlich gleichermaßen auch für HESIOD, den "ersten" griechischen" Dichter um 700 v. Chr.
Die Spannung des Buches ergibt sich aus dem Umstand, dass der Autor es schafft, den Leser immer nur stückweise erkennen zu lassen, was sich gerade abspielt. Man muss einfach weiterlesen, weil man in jedem zweiten Kapitel immer noch kein Stück weiter kommt. Auch ist nicht von Beginn an klar, wer nun welche Rolle verkörpert.
Es ist wahrhaft eine apokalyptische Vorstellung, die absolute Kontrolle über die Menschheit zu erhalten und so unmöglich kommt mir das nicht vor. Dass dies allerdings schon seit tausenden Jahren vorherbestimmt sei, nun ja.
Kein Zeitverlust: Das Lesen dieses Thrillers. Aber es wäre auch kein Verlust gewesen, es nicht zu lesen.
Der Tipp von Buchgesicht Parden war trotzdem in Ordnung. Ich danke dir, dass du das Taschenbuch als Wanderbuch eingestellt hast.
Kommentare zur Rezension
09.04.2010 um 21:30 Uhr
Wer Dante lesen will, hier gehts:http://www.zeno.org/Literatur/M/Dante+Alighieri/Epos/Die+G%C3%B6ttliche+Kom%C3%B6die
07.04.2010 um 09:32 Uhr
ich geh heut gleich mal schauen ob die das Buch haben
07.04.2010 um 09:30 Uhr
Mella (Rhiannon83) will aufgrund dieses Buches mal in Dantes "Göttliche Komödie" reinschauen - Hut ab.In der Wertung dieses Thrillers sind wir uns jedenfalls einig, Uwe.














