8.3
The Matchmaker
von Jamie Denton
3 Buchgesichter
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Sag es durch die Blume...
von parden | 11.03.2010
Ich muss sagen, wir haben wirklich Glück. Glück mit unseren Nachbarn nämlich.
Nicht nur die Nachbarn, denen regelmäßig beim Aufräumen einfällt, sie könnten mir mal wieder einige Bücher zukommen lassen, nein auch die anderen Nachbarn sind ausgesprochen nett und hilfsbereit.
Am Samstag klingelte es morgens - fast hätte ich es beim laufenden Staubsauger überhört, aber dann öffnete ich doch. Vor mir stand mit etwas überraschtem Gesichtsausdruck der Briefträger. "Sie kenne ich überhaupt noch nicht!", strahlte er mich an.
Hm? Er hatte jetzt doch wohl nicht geklingelt, um mich kennen zu lernen? Er fasste sich dann auch schnell wieder und hielt mir ein Päckchen entgegen. "Wären Sie bereit, dieses Päckchen für Ihre Nachbarn anzunehmen?" Ja klar, ist doch gar keine Frage. Bei der Übergabe strahlte er mich nochmals an und meinte, das sei ja das erste Mal, dass ich für die Nachbarn etwas annehme, sonst sei es ja immer andersrum.
Nachdenklich schloss ich die Tür. Er hatte ja Recht. Den ganzen Tag berufstätig und am Wochenende meistens auch noch unterwegs zu Eltern, Einkaufen usw. - das alles hindert mich schließlich nicht daran, immer wieder Bücher zu bestellen, Wanderbücher zu ordern oder Gewinne bei vorablesen.de einzustreichen.
Wenn man es mal so richtig bedenkt, kommt da schon so einiges zusammen! Zwar finde ich auch oft Benachrichtigungen im Briefkasten, dass ich (frühestens am nächsten Tag) eine Sendung bei der Post abholen könne, oft genug ist aber auch eine Nachricht da, dass etwas für mich bei den Nachbarn abgegeben wurde.
Klar bedanke ich mich jedesmal, wenn ich wieder eine Büchersendung oder ein Päckchen dort abhole, aber über die Selbstverständlichkeit, mit der die Nachbarn diese Aufgabe übernehmen, habe ich mir vorher eigentlich keine Gedanken gemacht.
Ich hatte nun am Samstag keine Zeit zu warten, bis die Nachbarn wieder da waren, sondern musste noch einkaufen fahren. Als ich nach Hause kam, war nebenan immer noch niemand da. Doch beim Kochen klingelte es dann...
Als die Nachbarin vorsichtig anfragte, ob für sie ein Päckchen abgegeben worden sei, ließ ich sie herein und bat sie kurz zu warten.
Sie bekam kugelrunde Augen, als sie dann sah, womit ich schließlich auftauchte. Feierlich überreichte ich ihr einen großen Frühlingsstrauß und sagte ihr, dass sie schon längst ein großes Dankeschön verdient hätte für all die Post, die sie bereits für mich entgegen genommen hat. Sie war ziemlich verdattert, zog aber schließlich hoch erfreut mit dem Blumenstrauß und ihrem Päckchen wieder ab.
Und als ich heute wieder einmal eine Büchersendung bei ihr abholte, grinste sie mich vergnügt an...
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Nicht nur die Nachbarn, denen regelmäßig beim Aufräumen einfällt, sie könnten mir mal wieder einige Bücher zukommen lassen, nein auch die anderen Nachbarn sind ausgesprochen nett und hilfsbereit.
Am Samstag klingelte es morgens - fast hätte ich es beim laufenden Staubsauger überhört, aber dann öffnete ich doch. Vor mir stand mit etwas überraschtem Gesichtsausdruck der Briefträger. "Sie kenne ich überhaupt noch nicht!", strahlte er mich an.
Hm? Er hatte jetzt doch wohl nicht geklingelt, um mich kennen zu lernen? Er fasste sich dann auch schnell wieder und hielt mir ein Päckchen entgegen. "Wären Sie bereit, dieses Päckchen für Ihre Nachbarn anzunehmen?" Ja klar, ist doch gar keine Frage. Bei der Übergabe strahlte er mich nochmals an und meinte, das sei ja das erste Mal, dass ich für die Nachbarn etwas annehme, sonst sei es ja immer andersrum.
Nachdenklich schloss ich die Tür. Er hatte ja Recht. Den ganzen Tag berufstätig und am Wochenende meistens auch noch unterwegs zu Eltern, Einkaufen usw. - das alles hindert mich schließlich nicht daran, immer wieder Bücher zu bestellen, Wanderbücher zu ordern oder Gewinne bei vorablesen.de einzustreichen.
Wenn man es mal so richtig bedenkt, kommt da schon so einiges zusammen! Zwar finde ich auch oft Benachrichtigungen im Briefkasten, dass ich (frühestens am nächsten Tag) eine Sendung bei der Post abholen könne, oft genug ist aber auch eine Nachricht da, dass etwas für mich bei den Nachbarn abgegeben wurde.
Klar bedanke ich mich jedesmal, wenn ich wieder eine Büchersendung oder ein Päckchen dort abhole, aber über die Selbstverständlichkeit, mit der die Nachbarn diese Aufgabe übernehmen, habe ich mir vorher eigentlich keine Gedanken gemacht.
Ich hatte nun am Samstag keine Zeit zu warten, bis die Nachbarn wieder da waren, sondern musste noch einkaufen fahren. Als ich nach Hause kam, war nebenan immer noch niemand da. Doch beim Kochen klingelte es dann...
Als die Nachbarin vorsichtig anfragte, ob für sie ein Päckchen abgegeben worden sei, ließ ich sie herein und bat sie kurz zu warten.
Sie bekam kugelrunde Augen, als sie dann sah, womit ich schließlich auftauchte. Feierlich überreichte ich ihr einen großen Frühlingsstrauß und sagte ihr, dass sie schon längst ein großes Dankeschön verdient hätte für all die Post, die sie bereits für mich entgegen genommen hat. Sie war ziemlich verdattert, zog aber schließlich hoch erfreut mit dem Blumenstrauß und ihrem Päckchen wieder ab.
Und als ich heute wieder einmal eine Büchersendung bei ihr abholte, grinste sie mich vergnügt an...
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Kommentare zur Buchgeschichte
12.03.2010 um 16:45 Uhr
Hihi wie ich das kenne, nehme auch viel Post für die Nachbarn an. Und ausgerechnet wenn ich ausnahmsweise auf ein Paket warte, dann bin ich nicht da. So gleicht sich alles wieder aus. :-)
12.03.2010 um 14:54 Uhr
Ja, an solche Gesten sollte man immer wieder einmal denken...
12.03.2010 um 12:10 Uhr
Schön :)
12.03.2010 um 09:19 Uhr
Ist ja nur ein 3 (oder eher 2 1/2)-Familienhaus, in dem ich wohne. Rentner haben wir nicht.
12.03.2010 um 09:15 Uhr
mich fragt der pobo auch öfter, aus demselben grund wie bei dir marion. aber wir haben soviele rentner im haus... naja alte leute eben!
















